Knapp 400 Teilnehmer machen den Ammersee Triathlon zum Festival

Bayerischer und oberbayerischer Titel für Riederauer Nachwuchs

„Hoffentlich hört es auf aus Kübeln zu gießen“, waren die Gedanken von Gerhard Linke und Jörg Fürtig, den beiden Organisatoren des 19. Ammersee Triathlon, als sie morgens zusammen mit den vielen Helfern um fünf Uhr die letzten Aufbauarbeiten erledigten. Und tatsächlich stoppte der Regen so rechtzeitig, dass die Rahmenbedingungen zum Start der ersten Altersgruppe nahezu optimal waren. Und damit war das Fundament für ein wahres Triathlon Festival gelegt. Mit knapp 400 Teilnehmern verzeichnete die 19. Auflage des Ammersee Triathlon einen neuen Teilnehmerrekord und das kompakte Veranstaltungsformat sowie die teilweise hochklassigen Startfelder erzeugten zusammen mit den vielen motivierten Helfern und den zahlreichen Betreuern und Zuschauern eine tolle Stimmung rund um das Gelände am Ammersee Gymnasium. Wie bei keinen anderen Sport wird dieses Flair beim Triathlon aus der einzigartigen Mischung unterschiedlicher Leistungsklassen in demselben Wettkampfformat erzeugt. So konnten beim Ammersee Triathlon „blutige Anfänger“ im „Schnuppertriathlon“ erste Wettkampferfahrungen sammeln und gleichzeitig die oberbayerische und bayerische Nachwuchselite mit dem Abschlusswettkampf ihre Meister küren.

Und dabei räumte auch der veranstaltende SC Riederau ab. Chiara Lang holte sich den zweiten Platz im Wettbewerb der Schülerinnen A und sicherte sich dadurch den Sieg in der Einzelwertung zum oberbayerischen Meister. Ein ebenso beherztes Rennen von ihrer Mannschaftskollegin Amelie Baierl (9. Platz) sorgte bei für den dritten Platz im oberbayerischen Gesamtklassement. „Zwei Nachwuchsathletinnen auf dem Stockerl, schöner geht es nicht!“, resümierte Gerhard Linke. Der Ammersee Triathlon war dieses Jahr aber nicht nur letzter Teil der oberbayerischen Meisterschaftsserie, sondern ebenso Abschluss für den Bayerischen Jugend Cup, mit dem die bayerischen Meister ermittelt werden. Chiara Lang konnte sich hier den Vize-Titel sichern und die Freude war noch größer, als klar war, dass sie sich zusammen mit Amelie Baierl, Skadi Kühl und Paulina Enzensberger auch den bayerischen Mannschaftstitel holen konnte.

Durch die Starter im Bayerischen Jugendcup war das Leistungsniveau insgesamt auf einem sehr hohen Level. Der bayerische Kaderathlet Fabian Kraft (Altersklasse Junioren; Distanz 750 Meter Schwimmen, 20,5 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) aus Erlangen sicherte sich mit komfortablen Vorsprung die Tagesbestzeit und gewann damit natürlich auch seine Altersklasse. Wie viel seine Zeit wert war, war auch daran abzulesen, dass er dem Sieger im Elite-Feld der Erwachsenen, Henrik Becker vom Team Collyhyaleen fast drei Minuten abnahm. Und Becker ist immerhin amtierender Vize-Europameister in der Altersklasse 35. Bei den Damen ging der Tagessieg an Tina Wirths aus Bad Reichenhall.

Neben dem leistungsorientierten Nachwuchs und dem entsprechende Elitefeld war der Ammersee Triathlon aber auch ein Angebot an den Breitensport: „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir mit knapp 30 Schnuppertriathleten und über 70 Teilnehmern auf der Volksdistanz auch die Hobbysportler erreichen und damit immer neue Leute für unseren Sport begeistern können“ freute sich Jörg Fürtig. Sieger auf der Schnupperdistanz (200 Meter Schwimmen, 8,5 Kilometer Radfahren, 2 Kilometer Laufen) wurden Anna Baumgarte aus Erlangen und Niklaus Höfter aus Seeshaupt. Auf der Volksdistanz (400 Meter Schwimmen, 16,5 Kilometer Radfahren und 4 Kilometer Laufen) gewannen Tino Hedrich aus Dornbirn und Rebecca Büttner vom M-Race Team. Einen Melderekord gab es auch bei der Firmen- und Familienstaffel, die von der Familie Lysk gewonnen wurde. Letztes Highlight der Veranstaltung war schließlich die Kids- und Youngsterstaffel, ein besonderes Angebot an Schüler und hier siegten Helene Bertz, Leopold Albrecht und Max Stadler.

„Es war einfach eine fantastische Stimmung und wir bedanken uns bei Gemeinde, Landkreis, Feuerwehr, Strandbad, Ammersee Gymnasium, Kampfrichtern und den zahlreichen freiwilligen Helfern, die den vielen Sportlern einen super Wettkampf ermöglicht haben“ lautete dann das Resümee von Gerhard Line und Jörg Fürtig, die den morgendlichen Wetterstress am Ende schon wieder vergessen hatten.

Lang im Kraichgau, kurz in Erding

Riederauer Triathleten unterwegs

Die Triathleten des SC Riederau waren erneut auf Tour und erfolgreich. Zuerst bei der Mitteldistanz im Kraichgau (1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren, 21 km Laufen), dann beim Sprint (400 m / 21 km / 5 km) und der Kurzdistanz (1,5 km, 42 km / 10 km) in Erding.

Der Ironman in Kraichgau war organisiert wie ein Schweizer Uhrwerk. Mit am Start acht Riederauer Triathleten: Eine Damen- und eine Herrenstaffeln sowie Jules Rau und Jörg Fürtig, die alle Streckenabschnitte als Einzelkämpfer bezwangen. Mit bis zu 35 Grad Außentemperatur war es heiß, dennoch war der See kalt genug, um mit Neoprenanzug zu schwimmen. Von weitem sieht es dann aus wie ein Ameisenhaufen, wenn gut 2.500 in schwarzem Gummi gekleidete Athleten durch den Startkanal müssen. Luca Lang startete in der Riederauer Herrenstaffel und schwimmt schnell: „Mit jedem Schwimmzug bin ich an zwei anderen Triathleten vorbei geschwommen“, kommentiert er anschließend seine Strecke. Als Georg Ladig übernimmt liegt die Staffel auf Platz 3. Die Radstrecke ist unrhythmisch, kurvenreich und fortlaufend durchsetzt mit „Laktathügeln“. Ladig fährt die zweitschnellste Zeit und übergibt an Daniel Fürtig für den Halbmarathon. Während der größten Mittagshitze läuft Daniel noch die sechstbeste Zeit, was im Gesamtresultat für die Herrenstaffel Platz 2 bedeutete.

Nicht weniger erfolgreich platzierte sich die Damenstaffel mit Eliana Brockers (Schwimmen), Lizzy Kroupa (Rad) und Carolin Fürtig (Lauf) auf dem 4. Rang. Für alle drei jungen Triathletinnen war es das erste Mal auf diesen Distanzen, was die Platzierung noch ein wenig wertvoller macht. Jules Rau, auch für ihn die erste Mitteldistanz belegte in seiner Altersklasse Platz 27 und Jörg Fürtig Platz 160. „Es war der härteste Ironman, den ich je gemacht habe.“, resümierte Fürtig. Dass man diesen Satz, so oder ähnlich formuliert, immer nach einem schweren Wettkampf zu berichten hat, wissen erfahrene Triathleten. Manchmal kommt sogar der Satz: „Das mache ich nie wieder“ – dennoch ist nach dem Wettkampf vor dem Wettkampf und so stand Jörg Fürtig gleich am darauffolgenden Wochenende wieder an der Startlinien, dieses Mal in Erding.

In Erding geben sich jedes Jahr über 1.200 Triathleten ein Stelldichein, dieses Jahr angeführt von Patrick Lange, letztjähriger Hawaii-Dritter und souveräner Sieger des Wettkampfs auf der Kurzdistanz. Aus Riederau konnten hier vor allem die Youngster überzeugen: Chiara Lang wurde im Feld der Schülerinnen A Zweite, knapp gefolgt von Amelie Baierl auf Platz x und Paulina Enzensberger auf Platz x. Lang ist damit in der Wertung zur oberbayerischen Meisterschaft auf einem aussichtsreichen xten Platz und mit einer guten Platzierung beim heimischen Ammersee-Triathlon am 15. Juli dürfte ihr das „Stockerl“ in der Gesamtwertung nicht mehr zu nehmen sein. Komplettiert wurde das gute Abschneiden des Nachwuchses mit dem dritten Platz von Anna Dahmen sowie den Plätzen 5 von Lissy Prauss, 6 von Britta Braumiller, 11 von Valentin Dahmen und 9 von Niklas Bailer. Bei der Erwachsenen erreichten Dr. Jürgen Schüppel Platz 4, Florian Enzensberger Platz 10, Thomas Dahmen Platz 18, Hans-Peter Bailer Platz x im Sprint, Maximilian Eibl Platz 9, Daniel Fürtig Platz 12 und Vater Jörg Fürtig Platz 19 auf der Kurzdistanz.

Triathlon-Girls trumpfen in der Oberpfalz auf

Erster Sieg in Bayern-Serie für Chiara Lang

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Der Kampf um die in einer Wettkampfserie ausgetragenen Bayerischen Meisterschaften der Triathlon-Jugend ging in Weiden in der Oberpfalz in die nächste Runde. Mit dabei vom SC Riederau: Die Schülerinnen-A-Truppe, bestehend aus Amelie Baierl, Paulina Enzensberger, Skadi Kühl und Chiara Lang sowie die Juniorin Anna Dahmen.

Anna Dahmen, seit Jahren eine der verlässlichsten Riederauer Wettkämpferinnen, konnte in ihrem ersten Saisonrennen 2017 in der „Bayerischen“ auch gleich überzeugen und holte einen ausgezeichneten dritten Platz heraus. Davor waren die vier Tritahletinnen angetreten, ihre Führung in der Mannschaftswertung um die Bayerische Meisterschaft bei den Schülerinnen A zu verteidigen. Dies gelang nicht nur, die Führung konnte sogar noch soweit ausgebaut werden, dass der Titel in den letzten beiden Rennen wohl nicht mehr zu nehmen sein wird.

Beeindruckend war der Wettkampf für die Jüngste im Bunde, Paulina Enzensberger. Sie trat zum ersten Mal in einem 50m-Becken an und auch erstmals über die für Schüler A zulässige Maximaldistanz: 400 m Schwimmen, gefolgt von 10 km Radfahren und 2,5 km Laufen. Paulina überzeugte mit einer klugen Renneinteilung und konnte dieses lange Rennen mit einer Laufzeit von weit über einer halben Stunde erfolgreich, als 16. beenden. Amelie Baierl trat von einer Erkältung leicht geschwächt an, konnte sich aber dennoch in einem sehr stark besetzten Teilnehmerfeld mit Platz 11 ausgezeichnet behaupten. Auch Skadi Kühl konnte, obwohl auf der Radstrecke mit Übelkeit kämpfend, mit einem siebten Rang voll überzeugen.

Den stärksten Tag unter den jungen Riederauer Damen erwischte Chiara Lang, die sich mit ihrem Sieg in der bayerischen Spitze etablieren konnte. Nachdem sie das Schwimmen noch auf dem sechsten Platz beendet hatte, kam beim Radfahren ihre große Zeit: Auf ihrer grünen Rennmaschine sammelte sie Gegnerin um Gegnerin ein und hatte beim Wechsel zum Laufen niemanden mehr vor sich und nur noch eine Konkurrentin, Zoe Lehnert aus Brannenburg, knapp hinter sich. Diese konnte dann auf den ersten 1,5 km der Laufstrecke das Rennen noch spannend halten, musste dann aber Chiara´s an diesem Tag überlegene Ausdauer anerkennen. Am Ende hatte Chiara den Vorsprung noch auf 22 Sekunden ausgebaut und konnte ihren ersten Sieg in der Bayern-Serie mit ihren Mannschaftskolleginnen überschwänglich feiern.

In der Gesamtwertung im Einzel konnte Chiara damit vom dritten auf den zweiten Platz vorrücken. Jetzt ist die Vizemeisterschaft greifbar und selbst die Meisterschaft kann sie in den zwei ausstehenden Rennen in Hof und Riederau noch erringen.

Riederauer Triathleten vom Ammersee Gymnasium holen Titel

Sieg bei 3-Stunden-MTB-Rennen in Himmelthal

Zum zweiten Mal wurde in Bayern das 3-Stunden-Rennen aufgelegt, bei dem Mannschaften zu drei oder fünf Mountainbiker einen 1,4 km langen Parcours möglichst oft absolvieren. Dabei fährt jeweils immer nur ein Athlet im Rennen. Absolute Besonderheit bei diesem Event: Schülermannschaften starten jeweils mit einem Lehrer. Aus Sicht der Schüler ist es somit ein Rennen mit Lehrerverstärkung. Aus Sicht der Lehrer heißt es theoretische Stärke in der Praxis zu beweisen, was bekanntlich doch zwei paar Stiefel sind.

Die Mannschaft des Ammersee Gymnasiums formierte sich aus den Triathleten des SC Riederau: Julian Willner, Niclas Jurisch und Georg Ladig (Lehrer). Sie reisten bereits einen Tag früher an und konnten die Strecke begutachten. Diese war hochtechnisch mit kurzen, steilen Passagen, Engstellen, Schikanen, Bumptrails, einer kniffligen Abfahrt und Hindernissen, z.B. einem Doppelochser, wie beim Springreiten nur nicht ganz so hoch. Nur wer beweglich auf dem Rad ist und gut im Sattel sitzt konnte den Kurs komplett durchfahren. Julian Willner kommentierte treffend: „Wer diesen Kurs gebaut hat, hatte jedenfalls Spaß dabei.“

Beim Rennen selber sah es dann so aus: In der ersten Stunde konnten fast alle Teilnehmer den Parcours komplett durchfahren. Ab der zweiten Stunde mussten viele Teilnehmer an der Bergpassage schieben und in der letzten Stunde gab es keinen mehr, der am „Doppelochser“ elegant gesprungen ist. Jeder kämpfte an den Hindernissen um Meter und Sekunden.

Für die Dreier-Mannschaft des Ammersee Gymnasiums war das Rennen in ihrer Kategorie sehr schnell entschieden. Bereits nach einer halben Stunde lagen alle weiteren Mannschaften mindestens eine Runde zurück und nach drei Stunden führten die ASG‘ler mehr als deutlich mit 7 Runden Vorsprung! Spannend war dennoch der inoffizielle Kampf, sich vielleicht auch gegen alle Fünfer-Mannschaften, die wesentlich kürzere Belastungszeiten und längere Erholungsphasen hatten, durchsetzen zu können. Im Rennverlauf war die Mannschaft vom Ammersee mehrfach knapp in Führung, lag aber am Schluss gegen zwei Fünfer-Mannschaften um 36 und 8 Sekunden zurück. Der hauchdünne Wermutstropfen konnte allerdings nicht die Freude schmälern den Sieg zum Ammersee geholt zu haben.

Kalt, nass, windig = Duathlon in Krailling

Riederauer Triathleten mit Podestplätzen bei bayerischer und oberbayerischer Meisterschaft

Anfang Mai findet traditionell die Bayerische Meisterschaft im Duathlon in Krailling statt, dieses Jahr zugleich auch als Oberbayerische Meisterschaft, ausgeschrieben. Und ebenso traditionell hat der Veranstalter Pech mit dem Wetter. Seit nunmehr vier Jahren in Folge gab es das typische Krailling-Wetter: Mit 9 Grad war es empfindlich kalt und zusätzlich beeinträchtigte strömender Regen und böiger Wind vor allen den oft entscheidenden Radpart.

Duathlon – das ist die Kombination aus Laufen, Radfahren und nochmals Laufen, die viele Triathleten zum Saisonstart zu einem ersten Formtest nutzen. Und einige der erfahrenen Riederauer Triathleten meldeten für diesen Wettbewerb und konnten in Ihren Altersklassen überzeugen. Allen voran Claudia Bregulla-Linke, die mit der bayerischen Vize-Meisterschaft und dem oberbayerischen Titel zwei Mal das Podest erobern konnte. Nur Christine Schrenker aus Coburg war auf den 10 Kilometern Laufen, 42 Kilometern Radfahren und erneuten 5 Laufkilometer schneller. Bregulla-Linke war aber dennoch hoch zufrieden: „Mein Fokus ist ja die Triathlon Mittel- und Langdistanz und da passt so eine Duathlon Kurzdistanz gut in den Aufbau. Dass es gleich so gut ausgegangen ist, freut mich natürlich sehr.“

Am Start des Meisterschaftsrennens waren mit Ulf Rau, Jörg Fürtig und Florian Enzensberger in derselben Altersklasse sowie Junior Daniel Fürtig vier weitere Riederauer. Daniel Fürtig konnte sich bei der Bayerischen Meisterschaft auf 6 und dem oberbayerischen Klassement auf 3 platzieren und damit eine Bronzemedaille sichern. Ulf Rau verpasste trotz eines beherzten Radsplits die Podestplätze knapp (5. Bayerische, 4. Oberbayerische), hatte aber Vereinsintern die Nase vorn, vor Jörg Fürtig (8. und 5..) und Florian Enzensberger (11. und 6.). Daniel Fürtig brauchte ein wenig, bevor er sich über seinen Podestplatz richtig freuen konnte: „Es war so kalt auf dem Rad, ich bin immer noch durchgefroren …“. Abgerundet wurde das gute Abschneiden der Riederauer mit einem Altersklassensieg von Dr. Jürgen Schüppel auf der, nicht zu den Meisterschaften zählenden, Sprintdistanz.

Riederauer Triathlon-Jugend beginnt die Saison stark

Der etwas kalt gestartete Frühling lässt eher noch Gedanken an einen warmen Platz neben dem Kachelofen aufkommen, aber die Triathlon-Jugend des SC Riederau ist schon mitten in ihrer Wettkampfsaison angekommen. Dies gilt vor allem für die Schülerinnen A (Jahrgänge 2004 und 2005), die stark genug sind, auf Bayern-Ebene um den bayerischen Mann­schafts­­titel zu kämpfen. Für den SC Riederau sind dabei Amelie Baierl, Paulina Enzensberger (beide 2005), Skadi Kühl und Chiara Lang (beide 2004) am Start.

Die bayerische Meisterschaft im Einzel wie auch in der Mannschaft wird in den Schüler- und Jugendklassen in einer Serie von insgesamt sieben Wettkämpfen ausgetragen, von denen die fünf besten in die abschließende Wertung einfließen. Vier dieser sieben Wettkämpfe liegen bereits hinter den Athleten, alles keine „klassischen“ Triathlons, sondern abgewandelte Formate, die auch eine Durchführung bei kaltem Wetter ermöglichen.

Los ging´s mit einer Serie von sogenannten “Swim & Runs“. Hier wird erst geschwommen, dann gelaufen und das Rad bleibt noch in der Garage. Zwischen den beiden Disziplinen kann eine Pause zum Abtrocknen und Umziehen eingebaut werden, was in Kombination mit einem Hallenbad Wettkämpfe das ganze Jahr über ermöglicht. Solche Swim & Runs fanden am 19.02. in Würzburg, am 19.03. in München und am 02.04. in Kümmersbruck bei Amberg statt. Nach den Osterferien wurde dann am 30.04.2017 der Duathlon in Hilpoltstein ausgetragen. Die Schülerinnen A hatten hier die Kombination aus einem Kilometer Laufen, vier Kilometer Mountainbiken und einer zweiten Laufstrecke von 400 m vor sich. Bei diesem Wettkampf wird wie bei Triathlons die Zeit zwischen den Einzeldisziplinen nicht angehalten und der Wechsel kommt als zusätzliche Disziplin hinzu.

Die vier Athletinnen vom SC Riederau waren alle mehrfach am Start und schon gut in Form. Gegen stärkste Konkurrenz aus ganz Bayern, vor allem aus der Triathlon-Region um Roth/Hilpoltstein und von den starken Vereinen aus Zirndorf, Brannenburg, Amberg und Erlangen, holten die vier jungen Damen hervorragende Platzierungen heraus. Chiara Lang konnte an ihren besten Tagen zwei dritte Plätze und damit die begehrten Stockerl-Platzierungen für den Verein herausholen.

Als Mannschaft führen die vier damit deutlich in der Wertung zur Bayerischen Mannschafts-Meisterschaft und auch die Einzelplatzierungen 3 für Chiara Lang, 7 gemeinsam für Amelie Baierl und Skadi Kühl sowie 12 für Paulina Enzensberger in der Zwischenbilanz können sich sehen lassen.

Nun freuen sich die jungen Athletinnen auf die noch ausstehenden drei Wettbewerbe, bei denen es sich ausschließlich um „echte“ Triathlons handelt. Der „echteste“ von allen wird dabei der abschließende Ammersee-Triathlon am 15.07.2017 sein, die Heimveranstaltung der vier Nachwuchsathletinnen. Schließlich ist dies die einzige Veranstaltung der Meisterschaftsserie, bei der das Schwimmen im Freiwasser stattfindet – in einem der schönsten Gewässer in Deutschland noch dazu.

Neben so erfahrenen Athleten wie die Schülerinnen A lädt der ausrichtende SC Riederau auch nicht so ambitionierte Breitensportler ein, die beim Ammersee-Triathlon mit seinen eher kurzen Strecken und den Staffel-Formaten viel Spaß ohne Überforderung erleben können.

Der 18. Ammersee Triathlon: Klasse Athleten, klasse Wettkämpfe, klasse Wetter!

Steffen Frühauf, Alexander Steffens und Charlotte Ahrens überzeugen

3, 2, 1, Go! So wurde am Samstag beim Ammersee Triathlon der Wasserstart im Strandbad St. Alban freigegeben. In insgesamt sechs Startgruppen wühlten sich dann die über 300 Triathleten auf verschiedenen Streckenlängen durch das 22 Grad warme Wasser. Aber nicht nur das Wasser, auch die sommerlichen Außentemperaturen mit Sonne und leichtem Wind machten die 18. Auflage des Ammersee Triathlon zu einem tollen sportlichen Erlebnis für alle Beteiligten.

In der Wechselzone am Ammersee Gymnasium konnte man dann die breite Ausrichtung der Veranstaltung begutachten: Neben den Carbon-Zeitfahrmaschinen der Elitetriathleten standen auch Mountainbikes und normale Straßenräder für die Kinder-, Volks- und Schnuppertriathleten. Egal auf welchem dieser Räder, nach dem Schwimmen ging es von der Wechselzone auf einen 4,2 Kilometer langen Rundkurs nach Riederau und zurück, der in den verschiedenen Gruppen bis zu 5 Mal gefahren wurde. Die Zuschauer an der Strecke konnten dabei rasante Durchschnittsgeschwindigkeiten von bis 40 km/h je Runde bestaunen. Anschließend ging es dann auf die 1 Kilometer lange Laufstrecke rund um das Ammersee Gymnasium, die auch bis zu 5 Mal gelaufen werden musste. Ebenso wie auf der Radstrecke hatten sich die Athleten dabei immer im Blick und daraus entwickelten sich spannende Positionskämpfe. Weil die Strecke drei kleinere Hügel hatte, mussten alle ihre letzten „Körner“ aufwenden, um das Ziel am Sportplatz des Ammersee Gymnasiums zu erreichen.

Die schnellste Zeit des Tages erzielte Steffen Frühauf, der für den Post SV Weilheim startet. Seit drei Jahren gastiert die Landesliga Süd beim Ammersee Triathlon und so sind auch immer die regionalen Top-Triathleten in Diessen am Start. Frühauf, vor zwei Wochen zweiter bayerischer Meister auf der Mitteldistanz, wurde im Landesliga-Sprint seiner Favoritenrolle gerecht und lief nach einem beherzten Rennen auf dem ersten Platz ein.

Neben der Landesliga gab es mit dem Elite-Sprint noch ein weiteres Starterfeld mit herausragenden Leistungen. Allen voran Charlotte Ahrens, die für Neubrandenburg startet, zeigte, dass sie derzeit in Top-Form ist. Letztes Jahr deutsche Meisterin bei den Juniorinnen, vor zwei Wochen 6. bei der deutschen Meisterschaft im Sprint, ließ sie auch in diesem Wettkampf nichts anbrennen und siegte mit einer exzellenten Leistung in allen 3 Disziplinen in der Frauenwertung. Da musste Alexander Steffens vom Tri Team Schongau schon aufpassen, dass er Ahrens auf Distanz halten konnte. Seine überragende Leistung auf dem Rad brachte aber einen Vorsprung, den er dann auf den Laufrunden kontrolliert in Ziel als Sieger der Herrenwertung bringen konnte. Zweiter und Dritter wurden Jules Rau und Maximilian Eibl vom SC Riederau.

Der Ammersee Triathlon hat aber nicht nur den leistungsorientierten Sportlern eine Plattform geboten. Gerhard Linke, Leiter der Triathlonsparte des SC Riederau, betont die Relevanz der anderen Startgruppen: „Mit den Kindern und Jugendlichen, den Volkstriathleten, der Schnupperdistanz und den Firmen- und Familienstaffeln wollen wir – wie in unserer Vereinsarbeit insgesamt – den Breitensport fördern. Dass dieses Angebot angenommen wurde, einige bei uns das erste Mal bei einem Triathlon teilgenommen haben, freut uns besonders!“ Die Wertung des Volkstriathlons konnte bei den Frauen Silvia Frankiw aus Freising, bei den Herren Patrick Jakob aus Kaufering gewinnen. Die Schnupperdistanz bei den Frauen gewann Zoe Schüppel (Riederau) und Adrian Franz bei den Herren. Die Family&Friends Staffel gewann mit Julian Willner, Constantin Enzensberger und Charly Augsdorfer ein Trio aus vom Gastgeber des SC Riederau, den Sieg bei der Firmenstaffel holte sich die Firma Hirschvogel.

Der Ammersee Triathlon ist auch der Abschlusswettkampf des „Kids Cup“, einer Serie aus 5 Wettkämpfen mit dem die oberbayerischen Einzel- und Mannschaftsmeister ermittelt werden (ausführlicher Bericht folgt). Insofern sind auch in diesem Starterfeld der ambitionierte Nachwuchs aus der Region vertreten. Zum Abschluss konnten dabei vor gewinnen: Carla Oberhuber (Tölz) und Carl-Maria Schönfelder(Erding) bei den Schülern D, Roman Till (Bad Endorf) und Carla Hartmann bei den Schülern C, Moritz Mühlpointner, (München) und Fiona Böttner (Bad Endorf) bei den Schülern B, Nick Scherer (Haar) und Chiara Lang (Riederau) bei den Schülern A und Laurin Scherer (Haar) und Olivia Schuhböck (Palling) bei der Jugend B. In der Klasse der älteren Jugendlichen konnten schließlich die Riederauer Gastgeber abräumen: Anna Dahmen und Felica Ladig (Jugend A) und Carolin Fürtig (Juniorinnen) gewannen souverän.

Jörg Fürtig, Organisationsleiter und, gemeinsam mit Gerhard Linke, Streckensprecher war rundum zufrieden: „Wir haben gezeigt, dass wir mit unserem Teilnehmerrekord von über 300 Teilnehmern einen gleichzeitig anspruchsvollen und sicheren Triathlon auf die Beine stellen konnten. Der Triathlonsport am Ammersee hat sich von seiner Schokoladenseite gezeigt.“

Ammersee Triathlon mit Anmelderekord, Nachmeldungen begrenzt möglich!

Am Samstag um 9.00 Uhr geht es mit der ersten Gruppe los: Der Ammersee Triathlon startet im Strandbad St. Alban mit dem Schwimmen. Nach dem Wechsel auf das Rad am Ammersee Gymnasium folgt ein schneller Rundkurs nach Riederau und zurück und nach dem zweiten Wechsel geht es in einer großen Schleife zum Laufen rund um das Ammersee Gymnasium ins Ziel auf dem Sportplatz. Alles gut einsehbar für die Zuschauer und auch die Sportler haben sich immer gut im Blick – das macht den Reiz des kompakten Formates aus.

Dabei kann der von der Triathlonabteilung des SC Riederau veranstaltete Wettkampf dieses Jahr mit einem Teilnehmerrekord von über 300 Athleten aus ganz Bayern aufwarten. „Nach 160 Anmeldungen letztes Jahr, haben wir auf 200 Anmeldungen gehofft. Dass wir jetzt mehr als 300 haben, ist natürlich super“ resümiert Jörg Fürtig, zusammen mit Gerhard Linke Organisationsleiter des Wettkampfs. Und weiter: „Unsere Mischung aus Leistungs- und Breitensportorientierung kommt offenbar gut an!“ So werden am Samstag sowohl Novizen zum ersten Mal einen Triathlon absolvieren, während gleichzeitig die Mannschaften der bayerischen Landesliga um wertvolle Punkte kämpfen. Highlight der Veranstaltung ist die Teilnahme von Charlotte Ahrens, letztes Jahr deutsche Juniorenmeisterin und letzte Woche 6.-platzierte bei der deutschen Elitemeisterschaft.

Der Zeitplan im Überblick:

09.00 Uhr Schüler D (50 m Schwimmen / 0,2 km Laufen)

09.10 Uhr Schüler C (100 / 1 km Radfahren / 0,4) und Schüler B (200 / 2,6 / 1)

09.35 Uhr Schüler-Staffel (200 / 8,5 / 2)

09.38 Uhr Schnupper-Triathlon (200 / 8,5 2)

10.00 Uhr Schüler A und Jugend B (400 / 8,5 / 4)

10.40 Uhr Jugend A, Junioren und Elite-Sprint (750 / 20,5 / 5)

11.10 Uhr Liga-Sprint (750 / 20,5 / 5)

12.00 Uhr Volks-Triathlon und Firmen-/Familien-Staffel (400 / 16,5 /4)

Die Siegerehrungen finden jeweils am Sportplatz des Ammersee Gymnasium statt, wo die Zuschauer sich gleichzeitig mit Kaffee und Kuchen verpflegen können. Wenn jetzt noch, wie letztes Jahr, das Wetter passt, wird sich der Triathlonsport am Ammersee von seiner besten Seite zeigen!

Ein Hinweis: Die Straße 2055 zwischen Riederau und Dießen ist aufgrund der Veranstaltung zwischen 8.00 und 14.00 Uhr gesperrt. Die Umleitung ist ausgeschildert und erfolgt über Entraching.

Stadttriathlon Erding und Triathlonfestival am Rothsee

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Der Stadttriathlon in Erding hat mittlerweile einen festen Platz im Wettkampfkalender der bayerischen Triathleten. Mehr als 1.200 Teilnehmer kamen zur 23. Auflage in den verschiedenen Altersklassen. Und auch die Riederauer Triathleten sind bei diesem großen Wettkampf traditionell stark vertreten, allen voran der Nachwuchs, zählt Erding doch zur Serie der oberbayerischen Meisterschaft.

Dabei verpasste Chiara Lang (Schüler A) mit einem 4. Platz knapp das Podium, sicherte sich aber wertvolle Punkte für die Serie. Mit einer guten Platzierung beim abschließenden Heim-Wettkampf in Riederau am 9. Juli am Ammersee Gymnasium kann sie es damit unter die oberbayerischen Top 3 schaffen. Niklas Bailer (Jugend B, 10. Platz), Amelie Baierl (9. Platz), Britta Braumiller (11. Platz) und Paulina Enzensberger (12. Platz, alle Schüler B) komplettierten das erfreuliche Mannschaftsergebnis der Riederauer Schüler und jüngeren Jugendlichen.

Über die Sprintdistanz konnte sich Dominik Geiling in der Jugend A mit dem 3. Platz über seine erste Podestplatzierung freuen. Diese Leistung deutete sich dabei bereits durch konstant gute Trainingsleistungen in allen Disziplinen an. Constantin Enzensberger wurde in dieser Altersklasse 6. Ein Comeback im Wettkampfgeschehen gab nach einem Jahr Abiturpause Maximilian Eibl und konnte dabei gleich einen 5. Platz bei den Junioren holen, Carolin Fürtig wurde 6. bei den Juniorinnen. Damit konnte der Riederauer Nachwuchs die Senioren zeit- und platzierungsmäßig distanzieren. Florian Enzensberger als 6., Thomas Dahmen als 22. und Martin Gleixner als 44. mussten anerkennen, das „die Jugend“ im Sprint mittlerweile schneller ist. Einen ersten Platz konnten schließlich Zoe Schüppel, Ulf Rau und Paul Auerbach in der Sprintstaffel holen.

Auf den doppelten Strecken der olympischen Distanz zeigten Jules Rau mit einem 5. Platz und Jörg Fürtig mit einem 10. Platz ebenfalls erfreuliche Leistungen und rundeten somit das erfolgreiche Teamergebnis der Riederauer ab.

Nach Erding zog der Triathlon Tross dann weiter an den Rothsee, wo an zwei Tagen ein weit über die lokalen Grenzen hinaus bekanntes „Triathlon Festival“ organisiert wird. Und auch hier zeigten die Sportler vom SC Riederau gute Leistungen.

Allen voran Luca Lang, der sich mit dem ersten Platz bei den Junioren aus einer langen verletzungsbedingten Wettkampfpause eindrucksvoll zurück meldete. Als erster aus dem Wasser, entwickelte er einen beachtlichen Druck auf dem Rad und gab auch beim Laufen die Führung nicht mehr aus der Hand. Carolin Fürtig holte sich den Juniorinnen die Silbermedaille, ihr Bruder Daniel den 5. Platz bei den Junioren. Anna Dahmen (6., Jugend A), Maximilian Eibl (7., Junioren) im Zielsprint vor Jules Rau (8., Junioren), Barbara Gradl-Dahmen (12.) und Valentin Dahmen (13.) komplettierten in großen Teilnehmerfeldern das gute Abschneiden am ersten Tag.

Am zweiten Tag waren wieder die doppelten Distanzen bei den Senioren gefragt. Jörg Fürtig (21.) und Ulf Rau (92.) nutzen den Wettkampf als Vorbereitung auf die Langdistanz in Roth Mitte Juli. Jules Rau startete erneut und gewann das Duell gegen seinen Vater deutlich (19.), Thomas Dahmen finishte trotz Problemen beim Laufen (123.)

Jetzt gönnen sich die meisten eine Wochen Wettkamppause, bevor es für die Schüler und Jugendlichen beim Ammersee Triathlon auch um die dort auszutragende Landkreismeisterschaft geht.

Hitze- und Wasserschlacht im Triathlon

Mittlerweile läuft die Triathlonsaison auf Hochtouren, die offenen Gewässer sind warm genug für das Freiwasserschwimmen und die Außentemperaturen im Juni normalerweise warm genug für schöne Rad- und Lauftouren. Normalerweise. Letztes Wochenende in Bad Tölz zeigte sich bei der 28. Auflage des Bad Tölzer Triathlons das Wetter von seiner wenig guten Juni-Seite: Es schüttete aus Kübeln. Beim Schwimmen nicht wirklich ein Problem, aber eine echte Herausforderung für die Radstrecke. Der Tölzer Triathlon ist nämlich bekannt für seine sehr hügelige Strecke durch das Voralpenland und bei Regen haben es insbesondere die rasanten Abfahrten in sich.

Die Riederauer Triathleten waren in Tölz mit zwei Startern vor Ort. Dr. Claudia Bregulla-Linke, amtierende Europameisterin auf der Mitteldistanz ging über die Kurzdistanz (1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren, 10 km Laufen) an den Start und zeigte, dass sie in Ihrer Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Australien im Herbst dieses Jahres schon in einer guten Form ist. Mit Ihrem zweiten Platz in der Gesamtwertung, knapp hinter Monika Fritz aus Holzkirchen, und dem souveränen Sieg in Ihrer Altersklasse, gelang ihr eine rundum zufriedenstellende Leistung. In allen Disziplinen gelang Bregulla-Linke ihr Potenzial abzurufen: „Heute waren die Rahmenbedingungen nicht so besonders, aber das kann man ja nicht ändern und da gilt es sich ganz auf seine Leistung zu konzentrieren“, resümierte sie. Und: „Ich bin mit meinen Fahrplan für Noosa in Australien absolut im Soll und freue mich jetzt meine Form weiter auszubauen!“

Beinahe hätte es in der Sprintdistanz (die Hälfte der Kurzdistanz) für einen weiteren Riederauer Sieg gereicht. Dr. Jürgen Schüppel lag bis kurz vor Schluss in seiner Altersklasse vorn und in den Top 10 der Gesamtwertung, riss sich aber 1 Kilometer vor dem Ziel einen Muskel. Der letzte Kilometer war dann ein „Spaziergang“ und endete mit dem 3. Platz in der Altersklasse und dem 19. Gesamtrang. „Das ist bitter, weil damit mein Saisonhöhepunkt, die deutschen Altersklassenmeisterschaften in 3 Wochen, und wahrscheinlich auch der große Rest der Saison hinfällig sind“ zeigte sich Schüppel enttäuscht.

Zwei Wochen vor Bad Tölz gab es beim Wettkampf in Oberschleißheim vollkommen andere Wetterbedingungen und eine weitere Podestplatzierung für die Triathleten aus Riederau. War es in Tölz der Regen, der den Athleten zu schaffen machte, war es hier die Hitze, die den Teilnehmern alles abverlangte. Günter Lang konnte in seiner Altersklasse trotz verletzungsbedingtem Trainingsrückstand einen 2. Platz in der Sprintdistanz erkämpfen und freute sich über den gelungenen Start in die Saison. Dabei duellierte er sich lange mit seinem Vereinskollegen Florian Enzensberger, der am Ende den unglücklichen 4. Platz nach Hause nahm.