Die Riederauer Triathleten machen sich in Südtirol fit für die Wettkampfsaison

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Wenn der Frühling kommt, dann heißt das für die Triathleten des SC Riederau auch: Die ersten Wettkämpfe stehen vor der Tür und da gilt es der im Winter aufgebauten Fitness den ersten Schliff zu geben. Das Trainingscamp in den Osterferien hat bei dem Verein inzwischen Tradition und nach zwei Jahren Toskana ging es diesmal nach Südtirol. Ein Ferienheim in wunderschöner Umgebung in der Nähe vom Kalterer See bot ideale Trainingsbedingungen und jede Menge Spaß für die mitgereisten Sportler. Ob Techniktraining auf dem Mountainbike, längere Ausfahrten und Intervalle mit dem Rennrad, Yoga, Laufen, Wechseltraining und das Schwimmen in der extra angemieteten Schwimmhalle von Bozen – für Langeweile gab es hier keinen Platz!

Das frühe Datum bescherte den Organisatoren des Trainingscamps in diesem Jahr ein wenig Kopfzerbrechen: Wo könnte man im März schon mit einer stabilen Wetterlage rechnen, die ein regelmäßiges Training unter angenehmen Bedingungen ermöglichte? Dass die Wahl auf Südtirol fiel, war auch der kürzeren Fahrstrecke geschuldet, die vielen Familien entgegen kam. Und der Wettergott schien sich mit der Truppe verbündet zu haben: Sonnenschein und angenehme Temperaturen sorgten für ideale Bedingungen sowohl für das Training, als auch die notwendige Regeneration (bei den Jugendlichen auch Chillen genannt!) in den Pausen.
Gleich am Anfahrtstag ging es nach einer gemütlichen Brotzeit auf der Hauseigenen Terrasse zur ersten Ausfahrt mit den Rennrädern. In verschiedene Leistungsgruppen eingeteilt, wurde im lockeren Tempo erstmalig die Gegend erkundet und das Vertrauen ins Fahrrad gestärkt. Bei der Vielzahl von Radwegen war hier für alle Leistungs- und Konditionsstufen das Richtige dabei, so dass sich alle schon auf die kommenden Radzeiten freuten. Und so ging es dann in die nächsten Tage: Morgens wahlweise Yoga oder Morgenlauf, gemeinsames Frühstück und dann eine Runde auf dem Rad. Wie vielseitig alleine schon diese Disziplin sein kann, machte sich bald bemerkbar: Intervallfahren in der Ebene, Techniktraining mit dem Mountainbike im Biotop vor der Haustür, oder eine „kleine“ Ausfahrt zum 90 km entfernten Gardasee – dessen unberechenbare Winde die Gruppe bei der Heimfahrt vor eine wirkliche Herausforderung stellte. Je nach Gruppe wurde in den acht Tagen zwischen 200 und 600 Kilometer geradelt.

Der weitere Tagesablauf wurde dann jeden Tag neu gestaltet und sorgte so für die nötige Abwechslung. Für das Schwimmtraining hatte man im Vorfeld zweimal einige Bahnen in der Bozener Schwimmhalle reserviert und hier werden die Teilnehmer bald anhand von Unterwasseraufzeichnungen eine systematische Rückmeldung ihrer Technik erhalten. Die Laufeinheiten konzentrierten sich vor allem auf den Ausbau der Schnellkraft und nutzten damit die hügelige Umgebung bestens aus. Immer wieder hart, aber entsprechend effektiv waren auch die „Koppeleinheiten“, in denen in mehreren Durchläufen eine kurze Radstrecke unmittelbar mit einem kurzen Lauf gekoppelt werden.

Nachdem jetzt alle Teilnehmer müde, aber verletzungsfrei wieder zurück sind, bleiben noch wenige Wochen den Trainingsimpuls zur Wettkampfform weiter auszubauen. Noch im April stehen mit den Duathlons in Hilpoltstein und Krailling die ersten Wettkämpfe für die Riederauer an. Aber egal wie diese dann auch verlaufen, der Spaß aus dem Trainingscamp ist keinem der Triathleten mehr zu nehmen.

Gold bei Wintertriathlon World Championships 2016 in Zeltweg

Die weltbesten Wintertriathleten aus 17 Nationen, insgesamt 210 Athleten aus Elite und Age Group Nationalmannschaft haben sich vom 12.-14. Februar  in Zeltweg im Oberen Murtal angekündigtWintertriathlon ist eine anspruchsvolle Triathlon Winterform Kombination aus Cross-Lauf, Mountainbiken und Skilanglauf.

Die 4,8 Laufkilometer auf Schneematsch waren dabei noch die leichteste Disziplin. Die Mountainbikestrecke mutierte aufgrund der warmen Verhältnisse zu einer Schlammstrecke, die nur mit wenig Reifendruck fahrbar war und erforderte äußerste Konzentration bei den schlammigen  Abfahrten. Der Endspurt über 7 Kilometer in der Skilanglauf-Loipe auf Kunstschnee setzte einen entsprechend für warme Verhältnisse speziell präparierten Ski voraus.

Die DTU nominierte 21  Athleten aus ganz Deutschland für die Age Group Nationalmannschaft. Claudia Bregulla-Linke, Erdinger Alkoholfrei Athletin vom SC Riederau, vertraute auf ihr starkes Betreuerteam mit Coach und Mann Gerhard Linke und dem erfahrenen Wachs- und Langlaufspezialisten Thomas Zwickel aus Petzenhausen, die sie in Zeltweg betreuten. Nach dem Laufen lag sie noch an dritter Stelle, konnte dann beim Mountainbiken einen Vorsprung von zwei Minuten auf die zweitplatzierte Deutsche Meisterin Susanne Jährling aus Konstanz herausholen, die als hervorragende Langläuferin gilt. Der Ski lief, perfekt gewachst, sodass sie mit  einer überragenden Skatingzeit  (zweite Tagesbestzeit der Damen) und fast zwei Minuten Vorsprung auf  Susanne Jährling, in einer Gesamtzeit von 1:15:04 h ins Ziel kam und sich den Weltmeistertitel in der AK 45-49 holte.

Mit einer herausragenden Ausbeute von insgesamt zehn Medaillen (2 Gold, 5 Silber, 3 Bronze) konnte die DTU- AK- Nationalmannschaft dann aus Zeltweg zurückkehren. Ebenfalls mit im Team waren das Ehepaar Marianne und Peter Grünebach aus Polling, welche beide die Bronzemedaille erkämpfen konnten.

Das Rennen der Elite wurden von den russischen Wintertriathlon-Spezialisten dominiert. Bei den Frauen sicherte sich Yulia Surikova  ihren ersten WM-Titel vor Landsfrau Olga Parfinenko und der Österreicherin Romana Slavinec. Die einzige DTU-Eliteathletin, Renate Forstner (Raubling), landete auf dem neunten Platz. Das WM-Rennen der Männer ging schon zum fünften Mal an Pavel Andreev (RUS), der mit Evgeny Kirillov ebenfalls einen russischen Doppelsieg landete. Für den Italiener Guiseppe Lamastra blieb die Bronzemedaille.

 

 

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Drei Podestplätze für Riederauer Triathleten

Jules Rau, Dr. Claudia Bregulla-Linke und Dr. Jürgen Schüppel holen Top-Platzierungen

Einen „echten“ Triathlon mit Schwimmen, Radfahren und Laufen gibt es zwar erst kommendes Wochenende in München und Weiden, gute Platzierungen konnten die Riederauer Triathleten aber schon in anderen Wettkampfformaten sammeln.

Jules Rau 3. Bayerischer Meister im Duathlon

In Hilpoltstein findet traditionell am letzten Wochenende im April der „Duathlon Day“ statt, beim dem anstelle des Schwimmens als erste Disziplin eine Laufstrecke zu bewältigen ist. In diesem Wettkampf werden zudem seit einiger Zeit die bayerischen Meister im Schüler-, Jugend- und Juniorenbereich gekürt. Und hier hat der Nachwuchs des SC Riederau zum ersten Mal zugeschlagen: Trotz Trainingsrückstand konnte Jules Rau in der U 23 die Bronzemedallie und damit die erste Podestplazierung holen. Nachdem dieser Wettkampf auch zur Serie des Bayerischen Jugend Cup gehört, konnte Rau zusätzlich viele Punkte für die Gesamtwertung holen und liegt derzeit nach vier Wettkämpfen auf Platz 2. Abgerundet wurde das erfolgreiche Abschneiden durch Valentin Dahmen (12., Schüler A), Constantin Enzensberger, Moritz Regenauer und Niclas Jurisch (8., 15. und 19. Jugend B männlich), Heike Socher (10. Jugend B weiblich), Anna Dahmen, Carolin Fürtig und Eliana Bronckers (6., 12. und 14., Jugend A weiblich), Julian Willner und Dominik Geiling (14. und 16., Jugend B männlich). Wenige Tage später, am Maifeiertag, waren dieselben Riederauer Nachwuchstriathleten bei einem „Swim and Run“ in Ingolstadt aktiv. In diesem Wettkampformat wird ohne Radfahren direkt nach dem Schwimmen – in diesem Fall in einem Freibad – gelaufen. Auch hier platzierten sich die Riederauer im vorderen Mittelfeld und sammelten weitere wichtige Punkte für den Bayerischen Jugend Cup.

Dr. Bregulla-Linke Bayerische Vize-Meisterin im Duathlon

Eine Woche nach dem Nachwuchs waren dann die Erwachsenen beim Duathlon an der Reihe. In Krailling ging es bei Kälte und Regen um die Bayerische Meisterschaft im Kurz-Duathlon (9,3 km Laufen, 38 km Radfahren und 4,9 km Laufen). Dr. Claudia Bregulla-Linke holte sich dabei wie im Vorjahr die Silbermedallie in der Altersklasse 45. Im Ziel wusste Bregulla-Linke allerdings nicht, ob sie sich freuen oder ärgern sollte, verpasste sie den Titel nach 2 Stunden und 12 Minuten doch nur um 16 Sekunden. „So knapp am Titel vorbei, das ist natürlich schade, aber letztlich bin ich zufrieden. Besonders für die anstehenden Europameisterschaften in der Triathlon Mitteldistanz weiß ich jetzt, dass die Form stimmt“ resümierte Bregulla-Linke. Bei der zeitgleich ausgetragenen Sprintdistanz in Krailling, die aber nicht als Bayerische Meisterschaft zählt, konnte Dr. Jürgen Schüppel den Sieg in der Altersklasse 50 holen. „Nach dem 3. Platz vor zwei Jahren und dem 2. Platz letztes Jahr irgendwie logisch“ schmunzelte Schüppel. Florian Enzensberger verpasste im selben Rennen als Viertplatzierter knapp das Podest und Steffen Regenauer wurde in einem starken Feld der Altersklasse 40 Sechster.

 

Bereit für Schwimmen, Radfahren und Laufen

Saisonvorbereitung der Riederauer Nachwuchs-Triathleten in der Toskana

Der beschauliche Ort Cecina in der Toskana wird in den Osterferien regelmäßig zu einer Art „Triathlon-Treffpunkt“, weil dann Hunderte Triathleten aus ganz Europa dorthin kommen, um die idealen Trainingsbedingungen zu nutzen. Auch dieses Jahr waren 22 Nachwuchstriathleten aus Riederau vor Ort und konnten die milden Frühlingstemperaturen mehrere Stunden am Tag für ihr Training nutzen.

Der Schwerpunkt lag dabei zum einen auf dem Radfahren, bei dem die Triathlon-Kids in der hügeligen Landschaft mit längeren Ausfahrten Grundlagen legten und mit Bergintervallen die Kraftausdauer schulten. Je nach Altersgruppe wurden in den 10 Tagen dabei zwischen 250 und 750 Radkilometer zurückgelegt. Radtrainer Georg Ladig zeigte sich mit den Leistungen sehr zufrieden: „Gerade am Berg haben die Kids gezeigt, dass sie schon gut kurbeln können“. Der unmittelbar vor der Unterkunft und am Meer gelegene Pinienwald mit seinem leicht federnden Boden war dann die ideale Voraussetzung für den zweiten Schwerpunkt, das Laufen. Neben der Radeinheit wurde täglich eine zweite Einheit im Laufen durchgeführt. Auch hier waren Grundlagenausdauer und Kraftausdauer mit Tempoläufen im Fokus. Zusätzlich zu den Rad- und Laufeinheiten gab es schließlich zwei Schwimmzeiten, in der Schwimmtrainer Günter Lang entlang von Unterwasser-Videos individuell auf technische Verbesserungen eingehen konnte. Abgerundet wurden die intensiven Trainingstage durch eine morgendliche oder abendliche Yoga-Session.

Jetzt gilt es für die Riederauer Triathleten die Impulse aus dem Trainingslager wirken zu lassen und an der Wettkampfform zu arbeiten. 3 Mannschaften starten wieder im Bayerischen Jugendcup, bei dem in mehreren Wettkämpfen der bayerische Einzel- und Mannschaftsmeister ermittelt wird und zusätzlich nehmen die meisten Nachwuchssportler auch am oberbayerischen Kids-Cup teil.

Riederauer Triathleten in Frühform

Top-Platzierungen in München und Weiden

Am Wochenende fanden in München und Weiden die ersten „echten“ Triathlonveranstaltungen statt, zwar noch nicht im Freiwasser, aber eben der Dreikampf aus Schwimmen, Radfahren und Laufen. Damit konnten auch die Riederauer Triathleten zum ersten Mal in dieser Saison testen, ob das umfangreiche und intensive Training im Winter und im Oster-Trainingslager angeschlagen hat. Es hat – und wie! In München, wo der größte Triathlon mit insgesamt über 1.500 Teilnehmern ausgerichtet wird, ebenso wie in Weiden, als Teil der Serie zur Bayerischen Meisterschaft des Nachwuchses, räumten die Athleten vom SC Riederau Podestplätze und weitere Top-Platzierungen ab.

Jules Rau, 20, vor zwei Wochen dritter bayerischer Meister im Duathlon, konnte in Weiden auf der Sprintdistanz (500 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer Laufen) die Goldmedallie davon tragen und festigte damit seinen zweiten Platz in der Gesamtwertung der Bayerischen Meisterschaft in der U23-Wertung. Sein Vater Ulf machte es ihm in der Altersklasse 50 fast nach und gewann nach einer herausragenden Radleistung die Silbermedallie. Fast wäre der Medalliensatz für die Riederauer komplett gewesen, Steffen Regenauer verpasste allerdings als Vierter in der AK 40 nur knapp die Bronzemedallie. Aber auch die Jugendlichen konnten in Weiden überzeugten. Allen voran Anna Dahmen in einem erstklassig besetzten Jugend-A-Feld mit einem 6. Platz und damit in der Gesamtwertung mit einem realistischen Blick auf die Top-5 der Bayerischen Meisterschaft. Julian Willner (10.), Dominik Geiling (18.) und Moritz Regenauer (20.) komplettierten das gute Abschneiden der Triathlon-Kids.

Einen Sieg gab es München zwar nicht, doch auch hier konnten die Riederauer Podestplätze holen. Allen voran Constantin Enzensberger, der in der Klasse Jugend B mit einem beherzten Rennen zeitgleich mit dem späteren Sieger auf die Laufstrecke ging und sich im Finish nur knapp geschlagen geben musste. Dabei knickte er kurz vor Schluss im Sprunggelenk um und verlor die entscheidenden Sekunden. Dr. Claudia Bregulla-Linke bestätigte in München Ihre sehr gute Form vom Duathlon in Krailling mit einem dritten Platz in der AK 45. Für die Altersklassen-Europameisterschaft auf der Mitteldistanz in Rimmini an Pfingsten war dieser Sprint damit ein guter und vor allem erfolgreicher Test. Ebenfalls Dritter in der AK 50 wurde Dr. Jürgen Schüppel, der durch die kurz zuvor erfolgte Nominierung zur Altersklassen-Europameisterschaft im Spint im Juli (Genf) zusätzlich motiviert war. Weitere gute Platzierungen holten Zoe Schüppel und Sammy Gebauer (jeweils 6., Jugend B), Niklas Bailer, (11., Jugend B) und Maximilian Praus (12. Schüler A). Chiara Lang verpasst eine weitere gute Platzierung in der Schüler A, als sie auf Rang 3 liegend, mit Atemproblemen aufgeben musste. Florian Enzensberger wurde 15. in der AK 50 und Birgit Gebauer in ihre ersten Wettkampf 27. in der AK 45.

 

 

Deutsche Meisterschaften 2014 im Wintertriathlon in Oberstaufen

Fast ohne Schneebeteiligung fanden in diesem Jahr die deutschen Meisterschaften im Wintertriathlon über 5 km Laufen, 12 km Mountainbiken und 8 km Langlaufen statt. Die Organisatoren um Oli Presser hatten mit viel Mühe und Organisationstalent ein schmales Schneeband auf die Kalzhofer Loipe transportiert. Strahlende Sonne und die warmen Temperaturen verwandelten das Schneeband sehr schnell in ein knöcheltiefes und nasses Sulzerlebnis und da waren gut präparierte notwendig!

Claudia Bregulla-Linke vom Erdinger alkoholfrei Team/Multisportsteam gewann Silber in der Altersklasse und in der Eliteklasse der Damen erkämpfte sie einen vierten Gesamtplatz, leider sehr knapp an der Bronzemedaille vorbei. Nachdem sie als dritte auf die Skatingstrecke wechselte, hatte ihre Konkurrentin aus dem Schwarzwald an diesem Tag wohl das bessere Gespür für den Schnee. In der Altersklasse gewann sie die Silbermedaille (1:29:30). Siegerin wurde Renate Forstner aus Rosenheim. (1:23:41) Michael Göhner, ebenfalls aus dem Erdinger alkoholfrei Team, freute sich besonders über seinen knappen Gesamtsieg, vor Florian Holzinger, in 1.06:28.

Durchwachsener Saisonstart für die Triathleten des SC Riederau in München

Am Samstag, 29. März, starteten die Triathleten des SC Riederau in München und erzielten beim ersten, stark besetzten Wettkampf der Saison Ergebnisse im Mittelfeld. Der zum 4. Mal vom Sport Club Prinz Eugen München organisierte Swim & Run eröffnete gleichzeitig die beiden Serien zur Ermittlung der oberbayerischen und bayerischen Einzel- und Teammeisterschaft. Mit insgesamt 450 Startern aus 13 Nationen war das Starterfeld dabei drei Mal so groß wie im letzten Jahr.

Beim weiblichen Nachwuchs war die Leistungsdichte besonders hoch und damit sind die Platzierungen auch entsprechend gut einzuschätzen: Chiara Lang (11.) bei den Schülerinnen B, Kate-Emma Ireland (26.), Sigolene Rau (28.) und Annika Köhler (37.) bei den Schülerinnen A, Anna Dahmen (18.), Eliana Brockers (23.) und Zoe Schüppel (36.) in der Jugend B sowie Carolin Fürtig (11.) und Josina Gleixner (16.) in der Jugend A schlugen sich angesichts der internationalen Konkurrenz gut und konnten vor allem viele Punkte für die Mannschaftswertung sammeln.

Der männliche Nachwuchs tat es den weiblichen Teammitgliedern gleich und hielt, so gut es ging, der Konkurrenz entgegen: Moritz Regenauer (19.), Valentin Dahmen (22.), Samuel Gebauer (23.) und Maximilian Preuß (33.) bei den Schülern A, Julian Willner (14.) und Konstantin Enzensberger (25.) in der Jugend B sowie Caspar v. Bodelschwingh (17.), Daniel Fürtig (20.) und Michael Kluge (23.) in der Jugend A schöpften Ihr Potenzial aus und konnten zufrieden Punkte für die Mannschaft mit nach Hause nehmen.

Bei den Erwachsenen platzierten sich Steffen Regenauer bei seinem ersten Wettkampf (6.) und der leicht angeschlagenen Jörg Fürtig (11.) ebenso wie der Nachwuchs im Mittelfeld ihrer Altersklasse.

Nächster Termin für die Riederauer Triathleten ist zunächst ein Duathlon in Hilpoltstein (Laufen, Radfahren, Laufen), bevor es dann Mitte Mai zum ersten „echten“ Triathlon im Münchener Olympiapark kommt. Man darf gespannt sein, wie sich hier das in den Osterferien angesetzte Trainingslager in der Toskana auswirkt.

Der Nachwuchs des Triathlon SC Riederau auf großer Fahrt!

Die Sportler bringen sich in einem gelungenen Trainingslager in der Toskana in Form für die anstehenden Wettkämpfe

Nach dem großen Erfolg des letztjährigen Trainingslagers in Meran – sowohl was die sportliche als auch den „Spaßfaktor“ angeht, hatten sich die Trainer für dieses Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen: 10 Tage Training pur in dem italienischen Küstenort Cecina Mare, einem wahren Eldorado für Triathleten! Rennradtouren, Laufen, Wechseltraining, und natürlich Schwimmen standen auf dem Programm und dank tollem Wetter, wunderschöner Landschaft und eben dem SC Riederau kam natürlich auch das Vergnügen nicht zu kurz!

Gleich am ersten Ferientag ging es ganz in der Früh los: in mehreren Fahrgemeinschaften rollten insgesamt 21 Kids und Jugendliche und 12 Betreuer gen Süden, um rechtzeitig zum ersten „Einrollen“ vor Ort zu sein. Wer nun mit einem sanften Erkunden der Umgebung gerechnet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt… die sanften Hügel der Toskana sind nicht zu unterschätzen und wenn man Triathleten auf sie loslässt, dann bleibt die Gemütlichkeit manchmal auf der Strecke! Beim ersten gemeinsamen Abendessen stellte Jugendleiter Jürgen Schüppel dann den Trainingsplan und die Gruppeneiteilung für den kommenden Tag vor – ein Ritual, das sich nun jeden Tag wiederholen sollte:

Die Tage begannen mit einer gemeinsamen Laufeinheit, die im Folgenden auch durch eine Yogastunde ersetzt werden konnte. Es folgte das Frühstück, bei dem auch sportlicher Teamgeist gefragt war – ein Toaster und eine Kaffee/Tee-Maschine für die gesamte Anlage förderte sowohl Schnelligkeit als auch taktische Geduld… Etwas Abhilfe schuf nach einigen Tagen die Anschaffung eines eigenen „Vereinstoasters“! Danach stand in der Regel eine Radeinheit auf dem Plan: in vier unterschiedlichen Leistungsgruppen ging es durch die wunderschöne Landschaft, um sich dann entweder bei einem gemeinsamen Ziel oder wieder in der Anlage zu treffen. Grandios z.B. die Fahrt nach Volterra, die auf unterschiedlichen Streckenführungen angefahren wurde. Für alle galt allerdings: permanenter Gegenwind bei stetiger Höhengewinnung, die in einem 10 km langen Pass zum Ort endete… Aber eine gemütliche Pizzeria entschädigte für alle Mühen und die Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Rückweg konnte sich sehen lassen!

Zweimal hatte der Verein auch Bahnen im nahegelegenen Schwimmbad reservieren lassen, um bei angenehmen Temperaturen an der Schwimmtechnik zu feilen – der Pool in der Anlage war noch empfindlich kühl und lud nur dazu ein, die mitgebrachten Neoprenanzüge zu testen… An den Nachmittagen ging es meistens zu einem Lauftraining in den nahegelegenen Pinienwald, wo abgesteckte Trails und ein sehr federnder Boden für viel Freude sorgte. Aber auch das Wechseln wurde intensiv geübt: bei der häufig unterschätzen „4. Disziplin“ der Triathleten geht oft viel Zeit verloren, die die Athleten dann durch ihre sportlichen Leistungen mühsam aufholen müssen.

Und natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz! Ein Ausflug nach Pisa, das Genießen der Frühlingssonne am nahegelegenen Meer, gemeinsame Picknicks in der Anlage, ein großes Ostereiersuchen … kurz gesagt: ein Trainingslager, das nach einer Wiederholung ruft und nach einem großen Danke an die Trainer und Betreuer!

Riederauer Nachwuchstriathleten kommen langsam in Fahrt

Ulf Rau verpasst knapp das Podest

Das Wetter war nicht auf der Seite der bayerischen Nachwuchstriathleten: Mit dem Beginn des zweiten Wettkampfes zum Bayerischen Jugendcup am vergangenen Sonntag öffneten sich die Schleusen am Himmel in Hilpoltstein und es goss in Strömen. Damit war die Radstrecke des Duathlon-Wettkampfes (Laufen, Radfahren, Laufen) extrem glatt und ließ keine wirklich guten Radleistungen zu.

Die Riederauer Triathleten trotzten den widrigen äußeren Bedingungen und konnten dabei zeigen, dass sie nach ihrem Trainingslager in der Toskana langsam in Fahrt kommen – auch wenn es zu Podestplätzen noch nicht gereicht hat.

Das Team der weiblichen Jugend A war komplett nach Hipoltstein gekommen und festigte mit ihren Platzierungen den aktuell zweiten Platz in der Wertung zum bayerischen Mannschaftsmeister. Anna Dahmen verpasste als 10. durch eine Zeitstrafe eine deutlich bessere Platzierung, konnte aber zeigen, dass mit ihr nach der Verletzungsmisere des letzten Jahres wieder ganz vorne zu rechnen ist. Felica Ladig (13.) Eliana Bronckers (20.), Lizzy Kroupa (22.) und Zoe Schüppel (26.) komplettierten das gute Teamergebnis.

Julian Willner aus dem Team der männlichen Jugend B konnte wie Anna Dahmen auf sich aufmerksam machen. Nach den harten Einheiten im Trainingslager fehlte ihm noch die nötige Spritzigkeit um ganz vorne mitzumischen. Der 7. Platz mit nur wenig Abstand zu den Podesträngen zeigte aber seine Möglichkeiten für diese Saison. Niclas Jurisch platzierte sich in diesem Rennen als 26.

Bei den Schülern A holte Valentin Dahmen 11. Platz, Sigolene Rau den 19. und Kate-Emma Ireland den 24. Platz, in der Jugend A wurde Carolin Fürtig 11., ihr Bruder Daniel 18. und Caspar v. Bodelschwingh 16.

Das gute Abschneiden der Familie Rau komplettierte schließlich Jules Rau mit seinem 6. Platz bei den Junioren und Vater Ulf Rau – momentan in den letzten Vorbereitungen für die Ironman-Distanz auf Lanzarote – mit seinem 4. Platz in der Seniorenklasse. Jörg Fürtig wurde hier 16. Nach einem weiteren Swim and Run in Ingolstadt diese Woche, stehen im Mai die ersten „echten“ Triathlons an. Man darf auf das Ansteigen der Formkurve also gespannt sein.

Riederauer Triathleten auf Abwegen erfolgreich

Bronzemedallie bei der 12-Stunden-Mountainbike-Weltmeisterschaft

Normalerweise mögen es Triathleten eher flach, um sich dann auf einem Zeitfahrrad möglichst lang zu machen und keinen unnötigen Luftwiderstand zu erzeugen. Das war dieses Mal ganz anders: Bei der 12-Stunden.Mountainbike-Weltmeisterschaft in Weilheim fuhren die Lokalmatadoren vom Triathlon SC Riederau meistens aufrecht und durch zum Teil unwegsames Gelände. Doch erfolgreich waren sie auch auf ungewohntem Gefährt. Im 6er Team holten die Riederauer in der Besetzung Georg Ladig, Ulf Rau, Jörg Fürtig, Dr. Jürgen Schüppel, Sven Sommer und Wolfgang Teuchner den 3. Platz und damit die Bronzemedallie.

Den 6 Kilometer langen und mit jeweils 100 Höhenmetern anspruchsvollen Rundkurs absolvierten sie abwechselnd insgesamt 45 mal und konnten in einem bis zum Schluss spannenden Rennen das Conway Werksteam mit zwei ehemaligen Radprofis auf Distanz halten. Die beiden ersten Plätze gingen an das Rad Team Rhein-Neckar und das Persis Racing Team, die schon nach etwa sechs Stunden mit 3 Runden führten und dies Führung auch bis zum Ende der 12-Stunden-Strapaze behielten.

Die Strecke hatte es dabei besonders in den ersten Stunden in sich, war sie doch von dem vorausgehenden Regen aufgeweicht und teilweise mit bis zu 30 Zentimetern tiefen Schlammlöchern gespickt. Das forderte besonders viel Fahrtechnik und hier waren die Mountainbike-Spezialisten zunächst im Vorteil. Doch am Ende setzte sich die Ausdauer der Triathleten durch. „Das war mal eine ganz andere Erfahrung“ resümierte Wolfgang Teuchner, der bis heute den Radrekord auf der Ironman-Distanz in Roth bei den Amateuren hält, „ein super Intervall-Training.“ Dass es dabei sogar zum Podestplatz reichte, machte die Riederauer Triathleten „auf Abwegen“ umso glücklicher.