Die Riederauer Triathleten machen sich in Südtirol fit für die Wettkampfsaison

Trainingscamp_Südtirol

Wenn der Frühling kommt, dann heißt das für die Triathleten des SC Riederau auch: Die ersten Wettkämpfe stehen vor der Tür und da gilt es der im Winter aufgebauten Fitness den ersten Schliff zu geben. Das Trainingscamp in den Osterferien hat bei dem Verein inzwischen Tradition und nach zwei Jahren Toskana ging es diesmal nach Südtirol. Ein Ferienheim in wunderschöner Umgebung in der Nähe vom Kalterer See bot ideale Trainingsbedingungen und jede Menge Spaß für die mitgereisten Sportler. Ob Techniktraining auf dem Mountainbike, längere Ausfahrten und Intervalle mit dem Rennrad, Yoga, Laufen, Wechseltraining und das Schwimmen in der extra angemieteten Schwimmhalle von Bozen – für Langeweile gab es hier keinen Platz!

Das frühe Datum bescherte den Organisatoren des Trainingscamps in diesem Jahr ein wenig Kopfzerbrechen: Wo könnte man im März schon mit einer stabilen Wetterlage rechnen, die ein regelmäßiges Training unter angenehmen Bedingungen ermöglichte? Dass die Wahl auf Südtirol fiel, war auch der kürzeren Fahrstrecke geschuldet, die vielen Familien entgegen kam. Und der Wettergott schien sich mit der Truppe verbündet zu haben: Sonnenschein und angenehme Temperaturen sorgten für ideale Bedingungen sowohl für das Training, als auch die notwendige Regeneration (bei den Jugendlichen auch Chillen genannt!) in den Pausen.
Gleich am Anfahrtstag ging es nach einer gemütlichen Brotzeit auf der Hauseigenen Terrasse zur ersten Ausfahrt mit den Rennrädern. In verschiedene Leistungsgruppen eingeteilt, wurde im lockeren Tempo erstmalig die Gegend erkundet und das Vertrauen ins Fahrrad gestärkt. Bei der Vielzahl von Radwegen war hier für alle Leistungs- und Konditionsstufen das Richtige dabei, so dass sich alle schon auf die kommenden Radzeiten freuten. Und so ging es dann in die nächsten Tage: Morgens wahlweise Yoga oder Morgenlauf, gemeinsames Frühstück und dann eine Runde auf dem Rad. Wie vielseitig alleine schon diese Disziplin sein kann, machte sich bald bemerkbar: Intervallfahren in der Ebene, Techniktraining mit dem Mountainbike im Biotop vor der Haustür, oder eine „kleine“ Ausfahrt zum 90 km entfernten Gardasee – dessen unberechenbare Winde die Gruppe bei der Heimfahrt vor eine wirkliche Herausforderung stellte. Je nach Gruppe wurde in den acht Tagen zwischen 200 und 600 Kilometer geradelt.

Der weitere Tagesablauf wurde dann jeden Tag neu gestaltet und sorgte so für die nötige Abwechslung. Für das Schwimmtraining hatte man im Vorfeld zweimal einige Bahnen in der Bozener Schwimmhalle reserviert und hier werden die Teilnehmer bald anhand von Unterwasseraufzeichnungen eine systematische Rückmeldung ihrer Technik erhalten. Die Laufeinheiten konzentrierten sich vor allem auf den Ausbau der Schnellkraft und nutzten damit die hügelige Umgebung bestens aus. Immer wieder hart, aber entsprechend effektiv waren auch die „Koppeleinheiten“, in denen in mehreren Durchläufen eine kurze Radstrecke unmittelbar mit einem kurzen Lauf gekoppelt werden.

Nachdem jetzt alle Teilnehmer müde, aber verletzungsfrei wieder zurück sind, bleiben noch wenige Wochen den Trainingsimpuls zur Wettkampfform weiter auszubauen. Noch im April stehen mit den Duathlons in Hilpoltstein und Krailling die ersten Wettkämpfe für die Riederauer an. Aber egal wie diese dann auch verlaufen, der Spaß aus dem Trainingscamp ist keinem der Triathleten mehr zu nehmen.