Gold bei Wintertriathlon World Championships 2016 in Zeltweg

Die weltbesten Wintertriathleten aus 17 Nationen, insgesamt 210 Athleten aus Elite und Age Group Nationalmannschaft haben sich vom 12.-14. Februar  in Zeltweg im Oberen Murtal angekündigtWintertriathlon ist eine anspruchsvolle Triathlon Winterform Kombination aus Cross-Lauf, Mountainbiken und Skilanglauf.

Die 4,8 Laufkilometer auf Schneematsch waren dabei noch die leichteste Disziplin. Die Mountainbikestrecke mutierte aufgrund der warmen Verhältnisse zu einer Schlammstrecke, die nur mit wenig Reifendruck fahrbar war und erforderte äußerste Konzentration bei den schlammigen  Abfahrten. Der Endspurt über 7 Kilometer in der Skilanglauf-Loipe auf Kunstschnee setzte einen entsprechend für warme Verhältnisse speziell präparierten Ski voraus.

Die DTU nominierte 21  Athleten aus ganz Deutschland für die Age Group Nationalmannschaft. Claudia Bregulla-Linke, Erdinger Alkoholfrei Athletin vom SC Riederau, vertraute auf ihr starkes Betreuerteam mit Coach und Mann Gerhard Linke und dem erfahrenen Wachs- und Langlaufspezialisten Thomas Zwickel aus Petzenhausen, die sie in Zeltweg betreuten. Nach dem Laufen lag sie noch an dritter Stelle, konnte dann beim Mountainbiken einen Vorsprung von zwei Minuten auf die zweitplatzierte Deutsche Meisterin Susanne Jährling aus Konstanz herausholen, die als hervorragende Langläuferin gilt. Der Ski lief, perfekt gewachst, sodass sie mit  einer überragenden Skatingzeit  (zweite Tagesbestzeit der Damen) und fast zwei Minuten Vorsprung auf  Susanne Jährling, in einer Gesamtzeit von 1:15:04 h ins Ziel kam und sich den Weltmeistertitel in der AK 45-49 holte.

Mit einer herausragenden Ausbeute von insgesamt zehn Medaillen (2 Gold, 5 Silber, 3 Bronze) konnte die DTU- AK- Nationalmannschaft dann aus Zeltweg zurückkehren. Ebenfalls mit im Team waren das Ehepaar Marianne und Peter Grünebach aus Polling, welche beide die Bronzemedaille erkämpfen konnten.

Das Rennen der Elite wurden von den russischen Wintertriathlon-Spezialisten dominiert. Bei den Frauen sicherte sich Yulia Surikova  ihren ersten WM-Titel vor Landsfrau Olga Parfinenko und der Österreicherin Romana Slavinec. Die einzige DTU-Eliteathletin, Renate Forstner (Raubling), landete auf dem neunten Platz. Das WM-Rennen der Männer ging schon zum fünften Mal an Pavel Andreev (RUS), der mit Evgeny Kirillov ebenfalls einen russischen Doppelsieg landete. Für den Italiener Guiseppe Lamastra blieb die Bronzemedaille.

 

 

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