Riederauer Nachwuchstriathleten kommen langsam in Fahrt

Ulf Rau verpasst knapp das Podest

Das Wetter war nicht auf der Seite der bayerischen Nachwuchstriathleten: Mit dem Beginn des zweiten Wettkampfes zum Bayerischen Jugendcup am vergangenen Sonntag öffneten sich die Schleusen am Himmel in Hilpoltstein und es goss in Strömen. Damit war die Radstrecke des Duathlon-Wettkampfes (Laufen, Radfahren, Laufen) extrem glatt und ließ keine wirklich guten Radleistungen zu.

Die Riederauer Triathleten trotzten den widrigen äußeren Bedingungen und konnten dabei zeigen, dass sie nach ihrem Trainingslager in der Toskana langsam in Fahrt kommen – auch wenn es zu Podestplätzen noch nicht gereicht hat.

Das Team der weiblichen Jugend A war komplett nach Hipoltstein gekommen und festigte mit ihren Platzierungen den aktuell zweiten Platz in der Wertung zum bayerischen Mannschaftsmeister. Anna Dahmen verpasste als 10. durch eine Zeitstrafe eine deutlich bessere Platzierung, konnte aber zeigen, dass mit ihr nach der Verletzungsmisere des letzten Jahres wieder ganz vorne zu rechnen ist. Felica Ladig (13.) Eliana Bronckers (20.), Lizzy Kroupa (22.) und Zoe Schüppel (26.) komplettierten das gute Teamergebnis.

Julian Willner aus dem Team der männlichen Jugend B konnte wie Anna Dahmen auf sich aufmerksam machen. Nach den harten Einheiten im Trainingslager fehlte ihm noch die nötige Spritzigkeit um ganz vorne mitzumischen. Der 7. Platz mit nur wenig Abstand zu den Podesträngen zeigte aber seine Möglichkeiten für diese Saison. Niclas Jurisch platzierte sich in diesem Rennen als 26.

Bei den Schülern A holte Valentin Dahmen 11. Platz, Sigolene Rau den 19. und Kate-Emma Ireland den 24. Platz, in der Jugend A wurde Carolin Fürtig 11., ihr Bruder Daniel 18. und Caspar v. Bodelschwingh 16.

Das gute Abschneiden der Familie Rau komplettierte schließlich Jules Rau mit seinem 6. Platz bei den Junioren und Vater Ulf Rau – momentan in den letzten Vorbereitungen für die Ironman-Distanz auf Lanzarote – mit seinem 4. Platz in der Seniorenklasse. Jörg Fürtig wurde hier 16. Nach einem weiteren Swim and Run in Ingolstadt diese Woche, stehen im Mai die ersten „echten“ Triathlons an. Man darf auf das Ansteigen der Formkurve also gespannt sein.