Der Nachwuchs des Triathlon SC Riederau auf großer Fahrt!

Die Sportler bringen sich in einem gelungenen Trainingslager in der Toskana in Form für die anstehenden Wettkämpfe

Nach dem großen Erfolg des letztjährigen Trainingslagers in Meran – sowohl was die sportliche als auch den „Spaßfaktor“ angeht, hatten sich die Trainer für dieses Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen: 10 Tage Training pur in dem italienischen Küstenort Cecina Mare, einem wahren Eldorado für Triathleten! Rennradtouren, Laufen, Wechseltraining, und natürlich Schwimmen standen auf dem Programm und dank tollem Wetter, wunderschöner Landschaft und eben dem SC Riederau kam natürlich auch das Vergnügen nicht zu kurz!

Gleich am ersten Ferientag ging es ganz in der Früh los: in mehreren Fahrgemeinschaften rollten insgesamt 21 Kids und Jugendliche und 12 Betreuer gen Süden, um rechtzeitig zum ersten „Einrollen“ vor Ort zu sein. Wer nun mit einem sanften Erkunden der Umgebung gerechnet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt… die sanften Hügel der Toskana sind nicht zu unterschätzen und wenn man Triathleten auf sie loslässt, dann bleibt die Gemütlichkeit manchmal auf der Strecke! Beim ersten gemeinsamen Abendessen stellte Jugendleiter Jürgen Schüppel dann den Trainingsplan und die Gruppeneiteilung für den kommenden Tag vor – ein Ritual, das sich nun jeden Tag wiederholen sollte:

Die Tage begannen mit einer gemeinsamen Laufeinheit, die im Folgenden auch durch eine Yogastunde ersetzt werden konnte. Es folgte das Frühstück, bei dem auch sportlicher Teamgeist gefragt war – ein Toaster und eine Kaffee/Tee-Maschine für die gesamte Anlage förderte sowohl Schnelligkeit als auch taktische Geduld… Etwas Abhilfe schuf nach einigen Tagen die Anschaffung eines eigenen „Vereinstoasters“! Danach stand in der Regel eine Radeinheit auf dem Plan: in vier unterschiedlichen Leistungsgruppen ging es durch die wunderschöne Landschaft, um sich dann entweder bei einem gemeinsamen Ziel oder wieder in der Anlage zu treffen. Grandios z.B. die Fahrt nach Volterra, die auf unterschiedlichen Streckenführungen angefahren wurde. Für alle galt allerdings: permanenter Gegenwind bei stetiger Höhengewinnung, die in einem 10 km langen Pass zum Ort endete… Aber eine gemütliche Pizzeria entschädigte für alle Mühen und die Durchschnittsgeschwindigkeit auf dem Rückweg konnte sich sehen lassen!

Zweimal hatte der Verein auch Bahnen im nahegelegenen Schwimmbad reservieren lassen, um bei angenehmen Temperaturen an der Schwimmtechnik zu feilen – der Pool in der Anlage war noch empfindlich kühl und lud nur dazu ein, die mitgebrachten Neoprenanzüge zu testen… An den Nachmittagen ging es meistens zu einem Lauftraining in den nahegelegenen Pinienwald, wo abgesteckte Trails und ein sehr federnder Boden für viel Freude sorgte. Aber auch das Wechseln wurde intensiv geübt: bei der häufig unterschätzen „4. Disziplin“ der Triathleten geht oft viel Zeit verloren, die die Athleten dann durch ihre sportlichen Leistungen mühsam aufholen müssen.

Und natürlich kam auch die Freizeit nicht zu kurz! Ein Ausflug nach Pisa, das Genießen der Frühlingssonne am nahegelegenen Meer, gemeinsame Picknicks in der Anlage, ein großes Ostereiersuchen … kurz gesagt: ein Trainingslager, das nach einer Wiederholung ruft und nach einem großen Danke an die Trainer und Betreuer!